Typo3 kurz vorgestellt

Leichte Bedienbarkeit des CMS durch Redakteure – hohe Anforderungen an Entwickler

Typo3 ist ein weit verbreitetes Content Management System, welches mit beliebigen Funktionen, mittels eigener so genannter Extensions, erweitert werden kann. Aufgrund seiner Komplexität bedarf es einer relativ langen Einarbeitungszeit – insbesondere für Entwickler. Für Redakteure ist Typo3 mit etwas Übung leicht verständlich und intuitiv bedienbar.

Was ist Typo3?

Typo3 basiert auf der Programmiersprache PHP und setzt zur Konfiguration eine eigene Konfigurationssprache namens “Typoscript” ein. Diese dient zur Anpassung der zahlreichen Arrays, mithilfe derer das System den Aufbau der Internetseiten definiert. Typo3 bietet Funktionen wie “Versionierung”, “Benutzerrollen”, “Sprachdifferenzierung” und vieles Andere mehr – an Flexibilität bleiben hier keine Wünsche offen, weshalb es gerade für komplexe und individuelle Webauftritte gerne genutzt wird. Aufgrund seiner Erweiterbarkeit durch eigene Extensions, in der Programmiersprache PHP, kann prinzipiell jede gewünschte Funktionalität umgesetzt werden. Als Datenbank wird oft MySQL eingesetzt – Typo3 kann aber ebenso mit anderen Datenbanksystemen betrieben werden.

Mehr als nur ein Content Management System

Typo3 ist im Grunde mehr als ein CMS – es ist ein Framework, dessen Funktionen als Grundgerüst dienen und bei der Umsetzung von komplexen Anforderungen eine große Hilfe sind. Aber auch einfache Seiten lassen sich mit dem Open Source CMS sehr leicht realisieren.

Mehr Sicherheit durch “Long Term Support” (LTS)

Die strikte Trennbarkeit von Layout und Logik versteht sich von selbst, ebenso wie eine hohe Sicherheit und Aktualität durch laufend bereitgestellte Updates. Hier wurden mit der aktuellen Version 4.5 neue Maßstäbe gesetzt. Diese bietet als erste ihrer Art so genannten “Long Term Support” von drei Jahren, was dem Websitebetreiber eine langfristige Sicherheit bietet.

Das Open Source CMS Typo3 – ein Fazit

Alles in Allem ist das Open Source CMS Typo3 wohl eines der Besten auf dem Markt befindlichen freien Content Management Systeme. Einzig die relativ lange Einarbeitungszeit für Webentwickler könnte man als negativen Aspekt ansehen – diese resultiert aber mehr auf der Komplexität, aufgrund der enormen Flexibilität des CMS, als auf Usability-Problemen.